Die Verwirrung ist immer ziemlich vollständig, wenn man seine Zeichnungen gesehen hat, seine Bilder, seine Skulpturen. Horst Münch ist Zeichner, Maler, Bildhauer. Aber selten sind die drei Ausdrucksweisen seiner Kreativität in einer Ausstellung vereint; meistens sind sie säuberlich voneinander getrennt. Nicht etwa, weil der Künstler das so wünscht, sondern weil es sich so ergibt in den Galerien, in den Kunsträumen. Entsteht aus dieser Trennung die Verwirrung? Denn eigentlich steht alles untereinander in Bezug. Alles gehört zu einem Entwurf, einer Utopie, der sich der Künstler auf verschiedenen Wegen nähert.