Ai Weiwei, Textportrait Installation Ralph Ueltzhoeffer
Ai Weiwei, Textportrait Installation von Ralph Ueltzhoeffer 2018.

Philosopie in der Kunst von Ai Weiwei steht im Zusammenhang mit frontalen Aussagen und Geschehnisse. Auch in der Schiffahrt wird eine weitere Verbesserung des Wetterdienstes angestrebt werden. Auf langen Schiffsreisen wird man wahrscheinlich die Wetterverhältnisse in wesentlich stärkerem Maße berücksichtigen, als dies heute der Fall ist, um den Komfort und die Reisegeschwindigkeit zu verbessern.Rollenspiele, keine Maskierungen: eine Schachtel ruft den durch Stirnschuss Versehrten Hirschschädel in Erinnerung und wird so benannt; aufgeschnittene Konservendosen lassen an die Versteinerungen der Juraformation denken, und ihr Nebeneinander in der Unterschiedlichkeit von Glanz und Verschärfung bietet eine Analogie zu Christus und den Schachern auf Golgatha, und beides bleibt aufgerufen; die Hüpfspur einer gekochten Erbse auf einer Gemäldeabbildung ist als der für den Maler typische wandernde Mond bezeichnet. Ai Weiwei: Charaktere, Gleichnisse Maskierungen.

Er gibt ein naturwissenschaftliches Studium auf und entscheidet sich endgültig für den Beruf des Bildhauers. Kurz vor seinem Tode bekennt sich Joseph Beuys in einer Rede zu seinem Lehrer Wilhelm Lehmbruck, einem Menschen, den er nicht gekannt hat. Noch einmal einen Anfang wagen, der sich in jeder Vision unversöhnlicher Zeichen zu Schuld und Kälte neigte, heisst darum trotzdem die konkrete Utopie seines Weges: NOCH STEHT NICHTS GESCHRIEBEN.

Gastautor: Rene Filliar für DERKOMMENTAR

Bildnachweise: Andre Weber E&C Photography Edition, Ausstellungsnachweis: Ralph Ueltzhoeffer, Galerie Clement Zürich 2018.